San Bartolomé
Philosophische Fakultät (Ehemaliges Krankenhaus vom Kardinal Salazar)

Infolge des Sturms auf das Judenviertel, oder Viertel von Malburguet, im Jahre 1391, und der nachfolgenden Verbreitung und progressiven Konversion der Juden zum Christentum, wurde die Kollation von Sankt Bartolomeus erbaut, die sich im Jahre 1399 mit dem neuen Viertel con Alcázar Viejo (San Basilio) vermehrte. Nichtsdestotrotz, blieb diese Kollation fast unbewohnt, da viele Juden diesen Ort verliessen um sich in anderen Kollationen niederzulassen. Der Tempel, der auf den selben Namen der Kollation errichtet wurde, konnte nie zu einer Pfarrei werden.
Die kleine Kirche von San Bartolomé gehört hetzutage zur geisteswissenschaftlichen Fakultät, die im ehemaligen Krankenhaus vom Kardinal Salazar liegt. Dieses Krankenhaus wurde im Jahre 1704 gegründet, im Grundstück der Simancahäuser. In der ersten Hälfte des XV Jahrhunderts fügte man diesem anspruchslosen Tempel – erbaut in den letzten Jahren des XIV Jahrhunderts – eine Bestattungskapelle zu, die, laut Dokumentation, mit dem Weiheakt von Santiago im Zusammenhang steht. Das älteste erhaltene Dokument stammt aus 1475. In diesem Dokument wird die Santiagokapelle angedeutet, die in der Kirche von San Bartolomé liegt, wo Don Gómez Fernández begraben war. Das Ensemble ist eines der besten Besipiele des Mudejarstils in Córdoba, zusammen mit der Königskapelle und der Synagoge. In unserer Stadt, in der es hervorragende Mudejardarstellungen gibt, stammt die Interesse für diesen Stil, vor allem, aus der Regierungszeit von Enrique II von Trastámara.
Nachdem man von der Strasse aus, durch einen Spitzbogen mit Alfiz, zum zürgezogenen Hof gelangt, kann man eine Säulenreihe betrachten, die von Transportmaterialien gestützt wird. Dort befindet sich das Vorzimmer zur Kapelle.
Die spektakuläre Dekoration, die auf dem Ensemble verteilt ist, macht aus diesem intimen Raum, eines der schönsten Orte der Stadt. In diesem Raum ist der ursprüngliche Bodenbelag vom XV Jahrhundert erhalten geblieben, mit glasiertem Steingut und Zierfliesen; und die Kachelbelagsockel sind vergleichbar mit denen aus der Königskapelle. Die Stuckarbeiten an den Wandflächen stellen ein prächtiges Verzeichnis des besten Mudejarstils dar. Dieser Stil besteht aus Bandwerk, das Wappen der Marschordnung, womit der König die treusten Adligen belohnte, der zarte Ataurique, und die Innschriften – in kufisch und nasj – wiederholen Loblieder auf Allah, die heutzutage keinen religiösen Inhalt mehr haben, sondern nur noch als Dekoration gelten. Während der Restauration von 1933 wurde eine ausserordentliche Sammlung von fünfunddreissig Nasridenfliesen in der Stufenseite vor dem Altar gefunden und im archäologischen Museum deponiert. Jagdszenen, Musiker und Spielmänner, echte Tiere und Fantasietiere, sind als Allegorien der Sinne interpretiert worden.



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